Astrid Petermaier “ Kunst gegen Kohle“

– Mittwoch, 28. März 2018 um 19 Uhr 30 im Taranta Babu, in der Humboldtstr.44, 44137 Dortmund

Astrid Petermaier

Zur Person: 1955 geboren in Dortmund, wo sie nach langjährigen Ausflügen durch die Republik wieder lebt. In der Nordstadt – freiwillig und gern. Kunsthistorikerin aus Leidenschaft, fortgebildet in Sachen Drehbuch und psychologischer Astrologie. Berufserfahrung in Museen, als Galeristin, Taxifahrerin und Tankwärterin. 13 Jahre im Büro eines Bochumer Betreuers mit tiefen Einblicken in den Keller unserer Gesellschaft – der keineswegs kunstfreie Zone ist. Astrid Petermeier schreibt Geschichten über das Leben im Ruhrgebiet und besonders in der Dortmunder Nordstadt, kunstgeschichtliche Sachtexte und AstroStories, in denen sie Horoskopdaten in skurrile Kurzgeschichten übersetzt. In Dortmund und Umgebung kennt man Astrid Petermeier aktuell – und unter vielem anderen – als Bloggerin der Serie „Eine Reise zu den Sternen der Nordstadt“ : www.astrid-petermeier.de – Neues aus dem Rührgebiet (seit 2013)
Textauszug aus „Kunst gegen Kohle“
„Fein, dass ihr alle noch da seid. Dann wollen wir die Ruhrfestspiele mal eröffnen.“
„Ruhrfestspiele?“ dröhnt Männeken. „Sind die nicht schon genau so vorbei wie unser Traum von der Champions-League?“
Magdalena erklärt das uralte Motto der Ruhrfestspiele:
KUNST GEGEN KOHLE.
„Nach dem Krieg haben die Recklinghäuser Kumpel die Hamburger Staatsoper, das Thalia-Theater und das Deutsche Schauspielhaus mit Kohlen versorgt, da der Kulturgenuss frierend kein wahrer sein soll. Zum Dank machten die Hamburger im Ruhrgebiet Theater und die bis heute berühmten Ruhrfestspiele Recklinghausen waren geboren.“
„Geht’s auch etwas genauer?“
Plopp. Männeken reicht Magdalena erstmal eine Flasche Bier.
„Kunst gegen Kohle. Wir machen es so, wie du vorgeschlagen hast.“
„Was hat Männeken denn jetzt wieder vorzuschlagen?“ faucht Lisa.
„Dass wir uns von den Banken holen, was sie der Kunst schuldig sind. Das wird eine richtige Performance. Reingehen, mit einer Waffe und gebotener Höflichkeit Geld abheben und zum Ausgleich Kunst da lassen.“
Da sind die anderen platt wie Briefmarken.
„Performance.“ murmelt Rashid. „Aha.“…
Aus dem Pressetext zu „Kunst gegen Kohle“:
„Vier KünstlerInnen und ein Hausmeister leben, streiten und arbeiten in einer Hinterhof-Werkhalle im Dortmunder Norden. Umringt von internationaler Nachbarschaft, mit der sie Fußballfeste feiern und die zu ihren Vernissagen kommen, wenn es genug zu futtern gibt. So könnte es ewig weitergehen! Aber die Kassen sind klamm, die Mietschulden stattlich und die Immobiliengesellschaft droht mit Rausschmiss. Als sich ihre letzte Hoffnung auf Kunstverkäufe an die MERZ-Bank zerschlägt, scheint der einzige Ausweg aus diesem Dilemma in einem künstlerisch wertvollen Bankraub zu liegen. Frei nach dem alten Ruhrfestspielmotto „Kunst gegen Kohle“.

Musikalische Lesung, Gregor Gasse & Deadcat Ferret

Mittwoch, 28. Februar 2018 un 19.30 Uhr Kulturhaus Taranta Babu, Humboldtstr. Ecke Amalienstr.

Gregor Gasse liest aus verschiedenen Texten und Deadcat Ferret spielt

 

Zu den Personen:
Gregor Gasse, geboren 1979 in Soest, wollte schon immer schreiben, schon mit neunzehn Jahren sieht er darin seine Aufgabe, seine Bestimmung. In seinen Texten widmet er sich ganz dem Durchschauen der Realität, ihrem sichtbar machen durch Phantasie, Vorstellungskraft und Sprache. – 2003 erscheint ein erster Gedichtband(„Gespalten/die art“), 2004 folgt ein Band mit Kurzgeschichten(„Novelle Epoqué“), 2014 die Veröffentlichung von seinem Roman: „Eva“.
You-Tube: Gregor Gasse, Gustav-Gans-TV
Facebook: Gregor Gasse, Hartz-IV-Philosophie
Der Singer/Songwriter Deadcat Ferret, geboren 1987 in Dortmund, macht seit seinem neunten Lebensjahr Musik. Seit 2014 ist er als Solokünstler aktiv und ließ sich inspirieren durch Künstler wie Bruce Springsteen, Steve Earle, Hank Williams und viele andere. Seine Mischung aus Indie-Folk und Country vermag es Melancholie, Tiefgründigkeit und Spielwitz zu vereinen, manchmal aus eigener Feder, manchmal als Interpretation anderer Musiker.

Textauszug aus „Eva“
„Jeder Mensch hat seine individuelle Form der Vollendung, diese liegt in ihm als seine Begabung, und von ihr aus tritt er in den Kontakt zu seinen Nächsten, um sich ihnen über seine Begabung zu vermitteln und sich mit ihnen zu ergänzen und an ihrer und seiner Begabung zu erfreuen. Denn dafür haben wir unsere Begabung bekommen, dafür sind wir geschaffen worden, jeder Einzelne von uns zeichnet sich durch etwas ganz besonders aus, und darüber erfährt er seinen Wert und auch den Wert seines
Nächsten, da dieser eben genauso wie wir durch ein ganz besonderes Moment bezeichnet wird, welches ihn für uns bedeutend macht. Unsere Unterschiede trennen uns nicht, sondern bilden unsere Gemeinsamkeit!“

Cornelia Ertmer „Ein Tag im Mai“, Lesung

Mittwoch 31. Januar 2018 um 19.30 Uhr im Taranta Babu, Humboldtstr.44, 44137 Dortmund

Zur Person: Geboren im Ruhrgebiet (Recklinghausen), als die Häuser noch grau waren und die Windrichtung bestimmte, ob die Wäsche rausgehängt werden konnte. Nach Jahrzehnten im „Exil“ in OWL als Wahldortmunderin zurückgekehrt. Von klein an der Literatur lebenslänglich verhaftet als Zuhörerin und Leserin und Schreiberin. Studierte Germanistin, geprüfte Sprecherzieherin, gelernte Lehrerin an Gymnasium und Gesamtschule. Leidenschaftliche Theatergängerin und Macherin von Schultheaterstücken. Verbandelt mit und verwurzelt in meiner Familie: zwei Männer, fünf Frauen, drei Enkelkinder. Interessiert an Menschen mit all ihren Unwägbarkeiten und Un-Tiefen, in philosophischer, psychologischer, auch politischer Hinsicht.

Wohnzimmer Slam

Ja am 23.01.2018, ist es wieder so weit, der erste „Wohnzimmer Slam“ in diesem Jahr findet statt, mit viel Eifer und Leidenschaft wird wieder Poesie vorgetragen!

weitere Infos bei dem „Wohnzimmer Slam“Team auf: http://facebook.de/wohnzimmerslam

Erster Sokratischer Sonntag

Taranta Babu, Humboldtstr.44, am 21. Januar 2018 von 14 bis ca. 16 Uhr:

Einladung zum gemeinsamen Philosophieren mit Helmut Manz und Werner Köster

Der sokratische Dialog ist das Vorbild für unser philosophisches Gesprächsangebot. Sokrates hat – seinem Satz „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ entsprechend – seine Kunst der Gesprächsführung mit der Hebammenkunst verglichen. Wie eine Hebamme wollte er seinen Gesprächspartnern dazu verhelfen, eigene neue Gedanken zu „gebären“. Auch unser Ziel ist ein Gespräch, das alle Beteiligten zu Einsichten führt, auf die sie allein nicht gekommen wären.

Am 21. Januar 2018 soll es um Sokrates selbst gehen. In das Thema einführen wird der Vortrag „Die Entdeckung des Nichtwissens“. Der weitere Verlauf ist offen – frei nach dem Sokrates zugeschriebenen Motto: „Wohin uns die Rede, unser Wind gleichsam, bringen wird, dahin müssen wir gehen.“

In der Auftaktveranstaltung wollen wir auch über thematische Wünsche für die folgenden Sokratischen Sonntage reden. Die Veranstaltung soll an jedem dritten Sonntag im Monat stattfinden. Es soll immer – gewissermaßen als Impuls – ein Angebot zum Zuhören, einen kurzen Vortrag, und im Anschluss dann eine offene Diskussion geben.

Astrid Petermaier liest aus „Kunst gegen Kohle“

– Mittwoch, 28. März 2018 um 19 Uhr 30 im Taranta Babu, in der Humboldtstr.44, 44137 Dortmund

Astrid Petermaier

Zur Person: 1955 geboren in Dortmund, wo sie nach langjährigen Ausflügen durch die Republik wieder lebt. In der Nordstadt – freiwillig und gern. Kunsthistorikerin aus Leidenschaft, fortgebildet in Sachen Drehbuch und psychologischer Astrologie. Berufserfahrung in Museen, als Galeristin, Taxifahrerin und Tankwärterin. 13 Jahre im Büro eines Bochumer Betreuers mit tiefen Einblicken in den Keller unserer Gesellschaft – der keineswegs kunstfreie Zone ist. Astrid Petermeier schreibt Geschichten über das Leben im Ruhrgebiet und besonders in der Dortmunder Nordstadt, kunstgeschichtliche Sachtexte und AstroStories, in denen sie Horoskopdaten in skurrile Kurzgeschichten übersetzt. In Dortmund und Umgebung kennt man Astrid Petermeier aktuell – und unter vielem anderen – als Bloggerin der Serie „Eine Reise zu den Sternen der Nordstadt“ : www.astrid-petermeier.de – Neues aus dem Rührgebiet (seit 2013)
Textauszug aus „Kunst gegen Kohle“
„Fein, dass ihr alle noch da seid. Dann wollen wir die Ruhrfestspiele mal eröffnen.“
„Ruhrfestspiele?“ dröhnt Männeken. „Sind die nicht schon genau so vorbei wie unser Traum von der Champions-League?“
Magdalena erklärt das uralte Motto der Ruhrfestspiele:
KUNST GEGEN KOHLE.
„Nach dem Krieg haben die Recklinghäuser Kumpel die Hamburger Staatsoper, das Thalia-Theater und das Deutsche Schauspielhaus mit Kohlen versorgt, da der Kulturgenuss frierend kein wahrer sein soll. Zum Dank machten die Hamburger im Ruhrgebiet Theater und die bis heute berühmten Ruhrfestspiele Recklinghausen waren geboren.“
„Geht’s auch etwas genauer?“
Plopp. Männeken reicht Magdalena erstmal eine Flasche Bier.
„Kunst gegen Kohle. Wir machen es so, wie du vorgeschlagen hast.“
„Was hat Männeken denn jetzt wieder vorzuschlagen?“ faucht Lisa.
„Dass wir uns von den Banken holen, was sie der Kunst schuldig sind. Das wird eine richtige Performance. Reingehen, mit einer Waffe und gebotener Höflichkeit Geld abheben und zum Ausgleich Kunst da lassen.“
Da sind die anderen platt wie Briefmarken.
„Performance.“ murmelt Rashid. „Aha.“…
Aus dem Pressetext zu „Kunst gegen Kohle“:
„Vier KünstlerInnen und ein Hausmeister leben, streiten und arbeiten in einer Hinterhof-Werkhalle im Dortmunder Norden. Umringt von internationaler Nachbarschaft, mit der sie Fußballfeste feiern und die zu ihren Vernissagen kommen, wenn es genug zu futtern gibt. So könnte es ewig weitergehen! Aber die Kassen sind klamm, die Mietschulden stattlich und die Immobiliengesellschaft droht mit Rausschmiss. Als sich ihre letzte Hoffnung auf Kunstverkäufe an die MERZ-Bank zerschlägt, scheint der einzige Ausweg aus diesem Dilemma in einem künstlerisch wertvollen Bankraub zu liegen. Frei nach dem alten Ruhrfestspielmotto „Kunst gegen Kohle“.